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Corona-Informationen für Unternehmen

Der Coronavirus stellt die gesamte Wirtschaft im Kreis Recklinghausen vor eine große Herausforderung. Wir haben die wichtigsten Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen für Unternehmen und Selbstständige im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zusammengestellt. Wir stellen Ihnen diese Informationen nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit zur Verfügung.

Die Inhalte dieser Seite sind in drei Kategorien aufgeteilt:

  1. FAQ für Unternehmen und Selbstständige
  2. Videomitschnitte der Reihe "Wir im Vest - Hilfe für Unternehmen"
  3. Wichtige Ansprechpartner


Die Seite wird regelmäßig erweitert und aktualisiert. [letzte Aktualisierung: 02. Oktober 2020; 08:25 Uhr]

1. FAQ für Unternehmen und Selbstständige


Allgemeine Informationen

Wo finde ich einen Lotsen für Corona-Hilfen?

Das Bundesarbeitsministerium hat eine Übersicht über die Hilfen im Zusammenhang mit der Corona Pandemie veröffentlicht.

Weitere Infos

Kann mein Vermieter mir kündigen, wenn ich aufgrund der Corona-Pandemie keine Miete zahlen kann?

Das Recht der Vermieter, Miet- und Pachtverhältnissen über Räume oder über Grundstücke wegen Zahlungsrückständen zu kündigen, wird für einen begrenzten Zeitraum eingeschränkt.

Die Einschränkung gilt nur für Fälle, in denen die Rückstände auf den Auswirkungen der SARS-CoV-2-Virus-Pandemie beruhen. Die Regelung ist auf den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 begrenzt. Die Pflicht des Mieters oder Pächters zur fristgerechten Zahlung bleibt aber auch in dieser Zeit bestehen. Zahlungsrückstände aus dem Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 berechtigen nur - für die Dauer von 24 Monaten - nicht zur Kündigung. 

Erst, wenn der Mieter oder Pächter die Zahlungsrückstände auch nach dem 30. Juni 2022 noch nicht beglichen hat, kann ihm wieder gekündigt werden. Mit den Regelungen soll verhindert werden, dass infolge vorübergehender Einnahmeausfälle durch die SARS-CoV-2-Virus-Pandemie Wohnraummieter ihr Zuhause und Mieter oder Pächter gewerblicher Räume und von Grundstücken die Grundlage ihrer Erwerbstätigkeit verlieren.

Muss ich sofort einen Insolvenzantrag stellen, wenn mein Unternehmen von der Corona-Epidemie betroffen ist?

Mit dem im März verkündeten Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht sind Vorschriften zur Aussetzung der Insolvenzantragspflichten in Kraft getreten. Die bislang bis 30. September 2020 befristete gesetzliche Regelung soll mit inhaltlichen Einschränkungen bis 31. Dezember 2020 verlängert werden, dies aber nur für Unternehmen, die überschuldet, aber nicht zahlungsunfähig sind.

weitere Infos

Habe ich Anrecht auf Wohngeld, wenn ich durch die Corona-Pandemie meine Miete nicht zahlen kann?

Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten. Damit sollen die Wohnkosten für einkommensschwache Haushalte, die keine Transferleistungen wie Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II erhalten, tragbar gestaltet werden. Es gibt zwei Formen: Wohngeld als Mietzuschuss, sofern Sie eine Wohnung oder ein Zimmer zur Miete bewohnen, oder als Lastenzuschuss, wenn Sie ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung haben. Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld erhalten, wird in Ihrer Stadt entschieden, in der Sie wohnen.

Weitere Infos

Muss ich weiterhin GEMA und GEZ abführen, obwohl mein Betrieb aufgrund der Pandemie geschlossen ist?

Für die Lizenznehmer der GEMA ruhen für den Zeitraum, in dem Sie Ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020 bis auf weiteres. 

Wenn Ihr Geschäft oder Unternehmen aufgrund einer behördlichen Anordnung schließen musste werden die Lizenzkosten für diesen Zeitraum erstattet. Bitte reichen Sie Ihre Schließzeiten bei der GEMA ein, diese wird sich bemühen die Beiträge so schnell wie möglich zu erstatten.

Weitere Infos


Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls, die auf­grund einer behördlichen Anordnung wegen der Corona-Pandemie eine Betriebsstätte schließen mussten, können beim Beitragsservice eine Freistellung von der Rundfunkbeitragspflicht beantragen, sofern die Betriebsstätte mindestens drei zusammenhängende volle Kalendermonate geschlossen war.

Weitere Infos


Personal- und Arbeitgeberschutz

Bekomme ich finanzielle Unterstützung, um meinen Ausbildungsbetrieb weiter aufrechtzuerhalten?

Seit dem 01. August 2020 ist die die erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ mit einem Fördervolumen von bis zu 410 Millionen Euro in Kraft getreten. Ziel des Programms ist es, das Ausbildungsplatzangebot von Betrieben, die erheblich von der COVID-19-Pandemie betroffen sind, zu stabilisieren. Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen.

Folgende Regelungen sind vorgesehen:
  • 2.000 Euro je abgeschlossenem Ausbildungsvertrag für Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau halten.
  • 3.000 Euro für jeden gegenüber dem früheren Niveau zusätzlich abgeschlossenem Ausbildungsvertrag.
  • Ausbildungsbetriebe, die ihre Aktivitäten auch in der Krise fortsetzen und für Auszubildende sowie deren Ausbilder keine Kurzarbeit anmelden, werden besonders unterstützt. Geplant ist eine Förderung von 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung. Sie greift für jeden Monat, in dem der Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent hat. Diese Unterstützung ist befristet bis zum 31. Dezember 2020.
  • Gefördert werden auch Betriebe, die Auszubildende übernehmen, deren Unternehmen die Ausbildung pandemiebedingt übergangsweise nicht fortsetzen können. Hier läuft die Befristung bis zum 30. Juni 2021.
  • Unternehmen, die Auszubildende von Betrieben übernehmen, die Insolvenz anmelden mussten, erhalten eine Prämie von 3.000 Euro pro aufgenommenen Auszubildenden. Auch diese Unterstützung ist befristet bis zum 30. Juni 2021.
Weitere Infos 

Welche betrieblichen Maßnahmen sieht die aktuelle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vor?

Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen trägt der Arbeitgeber. Die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel tritt im August 2020 in Kraft. Sie konkretisiert für den Zeitraum der Corona-Pandemie (gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz) die zusätzlich erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen für den betrieblichen Infektionsschutz und die im SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard bereits beschriebenen allgemeinen Maßnahmen.

Weitere Infos 

Da viele Beschäftigte der Gefahr ausgesetzt sind, sich durch den Kontakt zu anderen Personen mit SARS-CoV-2 zu infizieren, stellen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen für ihre Unternehmen und Beschäftigten vielfältige Informationen und Handlungshilfen auf Sonderseiten zum Schutz der Beschäftigten bereit. Die branchenspezifischen Handlungshilfen ergänzen und konkretisieren den Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2. 

Weitere Infos
www.dguv.de 



Hinweise für Arbeitgeber und Beschäftigte in verschiedenen Arbeitsumgebungen hat auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf ihrer Webseite zusammengestellt. 

Weitere Infos




Auch das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung (LIA.nrw) hat wichtige Informationen, Regelungen und Serviceangebote zum Coronavirus zusammengefasst.
 
Weitere Infos
www.lia.nrw.de 




Die Internetseite PROTECT[X] ist ein Wegweiser für Desinfektionsmaterialien und Schutzausrüstungen. Dort finden Sie Produzenten, Händler und sonstige Unternehmen, die Sie mit entsprechenden Produkten beliefern können. Die Plattform wird von der IHK Nord Westfalen betrieben und von der Bezirksregierung Münster unterstützt. 
 


Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen stellt Plakate mit verschiedenen Hinweisen als Download zur Verfügung. Dieses können Sie in Ihrem Betrieb aushängen.

Plakat | Zwei Meter Abstand halten!
Plakat | Zwei Meter Abstand halten! (schwarz/weiß)
Plakat | Schutzmaske tragen und zwei Meter Abstand halten!
Plakat | Schutzmaske tragen und zwei Meter Abstand halten! (schwarz/weiß)

Das Robert Koch Institut stellt ein Informationsblatt für nicht-medizinische Einsatzkräfte als Download zur Verfügung. Dieses können Sie in Ihrem Betrieb aushängen oder an Ihre Mitarbeiter verteilen.

Download Hinweisblatt

Kann ich mein Personal anderen Arbeitgebern ausleihen?

Unternehmen können im Rahmen der Corona-Krise auf eine im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) bereits enthaltene Ausnahme zurückgreifen:

„Von der Anwendung des AÜG ausgenommen ist die Arbeitnehmerüberlassung zwischen Arbeitgebern, sofern sie nur gelegentlich erfolgt und der Arbeitnehmer nicht zum Zweck der Überlassung eingestellt und beschäftigt wird (§ 1 Abs. 3 Nr. 2a AÜG).“ 

Diese Ausnahme regelt, dass Sie Ihr Personal kurzfristig anderen Arbeitgebern überlassen können.

Voraussetzung hierfür ist, dass
  • die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Überlassung zugestimmt haben,
  • Sie nicht beabsichtigen, dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig zu sein und 
  • die einzelne Überlassung zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation erfolgt.
Das bedeutet: Unternehmen können unter diesen Umständen ohne jede Beteiligung und ohne Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung der BA Personal an andere Unternehmen überlassen.
Der Zeitfaktor der gelegentlichen Überlassung ist bewusst nicht definiert worden.

Unter www.teamtausch.de haben die Industrie- und Handelskammern in NRW eine kostenlose Plattform zum Ausgleich von Personalüberhängen beziehungsweise -engpässen geschaffen.


weitere Infos

Was kann ich tun, wenn ich in meinem Unternehmen nicht ausreichend Platz für Büroarbeitsplätze mit dem nötigen Mindestabstand schaffen kann?

Als Alternative zum Homeoffice gibt es einige Hotels, die ihre Hotelzimmer tageweise als Interims-Büroraum anbieten. Ein zusätzlicher Vorteil der Hoteleinzelzimmer ist neben der Abgeschlossenheit gegenüber anderen Personen (eigener Raum, eigenes WC) die Verfügbarkeit von Telekommunikationsdiensten (Telefon, WLAN) und auch ggf. zusätzlicher Serviceleistungen (Parkplätze, Getränke, weiträumige Besprechungsmöglichkeit in Tagungsräumen). 

Beispiele für Hotels mit Interims-Büros sind in Recklinghausen das Residenz-Hotel am Festspielhaus und das Hotel Bergedick. Bitte schauen Sie für etwaige weitere Angebote auf die Websites Ihres Hotels vor Ort. 

Hotels im Kreis Recklinghausen finden Sie leicht über www.regiofreizeit.de.

Weitere Infos



Kurzarbeit und häusliche Isolation

Ab wann kann ich als Unternehmer Kurzarbeitsgeld beantragen?

Das Gesetz zu Erleichterungen der Kurzarbeit soll schnell und gezielt helfen, wenn Unternehmen mit ihren Beschäftigten durch das Coronavirus COVID-19 Arbeitsausfälle haben.

Weitere Infos

Kann ich eine Entschädigung bei Verdienstausfällen durch häusliche Isolation beantragen?

Um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, können die zuständigen Gesundheitsämter Personen vorsorglich unter häusliche Isolation stellen. Arbeitnehmer sowie Selbstständige können dadurch einen Verdienstausfall erleiden. 

Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommensteuerbescheid. Der Antrag muss innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung des Tätigkeitsverbots oder Ende der Absonderung gestellt werden. Zuständig im Kreis Recklinghausen ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL).

Weitere Infos


Telefonische Auskünfte
0251 - 591 1500


Regelungen für Selbständige

Gibt es Regelungen für Selbständige, die durch die Kinderbetreuung jetzt nicht arbeiten können?

Das Infektionsschutzgesetz ermöglicht finanzielle Entschädigungen auch für Verdienstausfälle, die durch die Betreuung von Kindern entstanden sind. Das gilt grundsätzlich auch für Selbstständige. Anträge können beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe gestellt werden.

Weitere Infos

Unter welchen Bedingungen kann ich Arbeitslosengeld I (ALG I) beantragen?

Personen, welche in den letzten 30 Monaten vor Beginn der Arbeitslosigkeit für mindestens zwölf Monate einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgegangen sind, erfüllen im Grundsatz die Voraussetzungen für den Bezug von ALG I.

Selbstständige, welche mindestens zwölf Beitrittsmonate in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben und sich wegen einer Auftragsflaute arbeitslos melden, haben sechs Monate Anspruch auf Unterstützung. Kann ein Betroffener 24 Beitragsmonate nachweisen, kann er zwölf Monate Arbeitslosengeld beziehen. Das Gewerbe muss nicht gleich abgemeldet oder die Freiberuflichkeit für immer aufgegeben werden.

Weitere Infos


Wenn keine Ansprüche auf ALG I bestehen, kann ggf. ALG II beantragt werden.
Der vereinfachte Zugang in die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) wird über die bisherige Geltungsdauer 30.6.2020 hinaus bis zum 30. September 2020 verlängert. 

Weitere Infos

Kann ich als Selbstständiger eine Beitragsermäßigung bei meiner Krankenkasse beantragen?

Unternehmen und Betriebe sowie Selbstständig, die sich durch die Corona-Epidemie in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden, konnten durch Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen finanziell entlastet werden. Die Maßnahmen waren bis zum 31. Mai 2020 befristet.
Bestehen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie auch weiterhin und können die ggf. bereits gestundeten Beiträge oder die laufenden Beiträge ab Juni 2020 nicht oder nicht vollständig gezahlt werden, besteht auch weiterhin die Möglichkeit der Beitragsstundung. Ihre Krankenkasse wird in aller Regel mit Ihnen dann eine Stundungsvereinbarung schließen. (Regelverfahren nach § 76 Abs. 2 SGB IV) Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.

Weitere Infos

Ähnliche Regelungen bei Änderungen der Beiträge wegen Verringerung des Arbeitseinkommens gelten in der gesetzlichen Rentenversicherung. Bitte wenden Sie sich an Ihren Rentenversicherungsträger. 


Liquidität

Gibt es Überbrückungshilfen für den Mittelstand?

Die Überbrückungshilfe wird in den Monaten September bis Dezember fortgesetzt. Dabei werden die Zugangsbedingungen abgesenkt und die Förderung ausgeweitet. Das Hilfsprogramm unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten. Je nach Höhe der betrieblichen Fixkosten können Unternehmen für die vier Monate bis zu 200.000 Euro an Förderung erhalten.

Die ursprünglich nur für die Monate Juni bis August 2020 vorgesehene Corona-Überbrückungshilfe wird bis zum Jahresende 2020 verlängert. Somit können branchenunabhängig Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe zu erleichterten Bedingungen mit existenzsichernden Zuschüssen zu ihren betrieblichen Fixkosten rechnen. Parallel verlängert die Landesregierung die „NRW Überbrückungshilfe Plus“, mit der ein Teil der Kosten des privaten Lebensunterhalts aus Landesmitteln gedeckt werden können.

Wichtig: Die Antragsfrist für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) wird bis zum 9. Oktober 2020 verlängert. Es wird nicht möglich sein, nach dem 9. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Mitte Oktober gestellt werden. 

Die Überbrückungshilfe kann nur durch Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer und Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte über ein bundeseinheitliches Online-Portal beantragt werden. (Kosten, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen, können bei der Förderung mit berücksichtigt werden.)

Die Antragsbearbeitung erfolgt in Nordrhein-Westfalen über die Bezirksregierungen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (IHK)  bietet einen (rechtlich unverbindlichen) Online-Rechner zum Vorabcheck der Höhe des Anspruchs aus der Überbrückungshilfe an.
 
Weitere Infos zur Antragstellung

Fake-Webseiten und E-Mails im Umlauf
Das Bundeswirtschaftsministerium weist darauf hin, dass aktuell E-Mails, Social-Media Auftritte und Webseiten eines imaginären "Bundesamts für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe (BAKWH)" im Umlauf sind. Unternehmen müssen sich vergewissern, dass sie keine Fake-Webseiten besuchen und sollen nicht auf E-Mails des “BAKWH” reagieren, in denen sie zur Auskunft über Corona-Hilfen aufgefordert werden.

Weitere Infos

Welche Möglichkeiten gibt es für Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind?

Das KfW-Sonderprogramm 2020 unterstützt Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt. Durch diese Kredite sollen die laufenden Zahlungsverpflichtungen für Unternehmen sichergestellt werden. Die Beantragung und Abwicklung der finanziellen Hilfen erfordert immer die Beteiligung Ihrer Hausbank. Zur Beschleunigung wenden Sie sich am besten möglichst früh an die Beraterin/den Berater Ihrer Hausbank.

Sie können vorab den KfW-Förderassistenten nutzen, dort finden Sie den passenden KfW-Kredit und erfassen Sie alle Angaben für Ihren Kreditantrag. Bitte geben Sie die Internetadresse der Kfw direkt ein und schützen Sie sich so vor betrügerischen Webseiten.

Weitere Infos
www.kfw.de 

Telefonische Auskünfte
0800 - 539 9001



Anbieterunabhängig und kostenlos informieren die Förderberater der NRW BANK Unternehmen zu allen zur Verfügung stehenden Unterstützungsangeboten. Dazu gehören die Förderprogramme der NRW.BANK, der KfW, der Landwirtschaftlichen Rentenbank, der Bürgschaftsbank NRW sowie des Landes, des Bundes und der EU. Alle Prozesse rund um die Corona-Krise sind sehr dynamisch. Die NRW.BANK hat bereits diverse Programmänderungen umgesetzt und arbeitet darüber hinaus mit Hochdruck an weiteren programmbezogenen Hilfsmaßnahmen - in enger Abstimmung mit dem Land. Aktualisierungen finden Sie regelmäßig auf der Internetseite der NRW Bank.

Die NRW Bank warnt vor betrügerischen Anrufen in ihrem Namen. Geben Sie keine Daten an Fremde weiter!

Weitere Infos
www.nrwbank.de 

Telefonische Auskünfte
0211 - 91741 4800



Unternehmen, die Bürgschaften für Kredite in Anspruch nehmen möchten, wenden sich an die Bürgschaftsbank NRW.

Weitere Infos
www.bb-nrw.de 

Telefonische Auskünfte
02131 - 5107 0



Die Sparkasse Vest Recklinghausen bietet den Unternehmen im Kreis Recklinghausen eine weitreichende Unterstützung an. Die Hilfskredite der KfW und der Förderinstitute der Bundesländer können bei Sparkasse Vest Recklinghausen beantragt werden. Folgende Unterlagen sollten vorbereitet werden:
  • Jahresabschluss 2018 
  • Jahresabschluss 2019  
  • bzw. BWA per 12/2019 nebst Summen-und Saldenliste
  • kurze Situationsbeschreibung und Erläuterung der eingeleiteten Maßnahmen
  • vorläufige Liquiditätsplanung 2020 pro Monat
  • Herleitung des aktuellen Liquiditätsbedarfes (ggf. für bis zu 12 Monate)
  • Rentabilitätsplanung für 2020 (einschl. Krisenauswirkung) und 2021
  • Aufstellung der Planungsprämissen
  • Ausgefüllter Antrag „Bürgschaftsbank ohne Bank“ 

Weitere Infos
www.sparkasse-re.de  Corona-Infos - Mehr Erfahren - Informationen für Firmenkunden



Auch die Volksbank Marl-Recklinghausen eG bietet Unterstützung bei der Beantragung von Hilfskrediten an.

Gibt es besondere Finanzierungsmöglichkeiten für kleine Unternehmen und Start-ups?

Eigenkapitalfinanzierungen
Um Start-ups in der Corona-Krise zu helfen, bietet die NRW.BANK mehr Eigenkapital und ein neues Spezialprogramm für Start-ups ohne Co-Investor an.

Weitere Infos


Start-up Schutzschild
Start-ups und junge Technologieunternehmen haben häufig noch keine Hausbankverbindung und können daher nicht auf die Corona-Kredit-Programme der KfW zugreifen. Mit dem 2 Milliarden Euro Maßnahmenpaket sollen gezielt Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert werden. Für Nordrhein-Westfalen gilt folgendes: Die NRW.BANK erhöht  das Volumen ihres Förderprogramms „NRW.Start-up akut“ und stellt zusätzlich der Kapitalbeteiligungsgesellschaft für die mittelständische Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen mbH (KBG NRW) Mittel für stille Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen bereit (Sonderprogramms Säule II der KBG).

Weitere Infos
Mikromezzaninfonds
Kleine Unternehmen und Existenzgründer haben die Möglichkeit, ohne Einschaltung ihrer Hausbank aus dem Mikromezzaninfonds Deutschland Beteiligungskapital zu beantragen.  
Mezzaninkapital ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Das Unternehmen erhält wirtschaftliches Eigenkapital. Der Kapitalgeber bekommt weder Stimmrechte, noch mischt er sich ins Tagesgeschäft ein. 

Weitere Infos
www.kgb-nrw.de

Telefonische Auskünfte
02131 - 5107 200

NRW Soforthilfe 2020

Bitte beachten Sie: Der Programmzeitraum ist abgelaufen. Es sind keine Anträge für die NRW Soforthilfe 2020 mehr möglich!

Ab dem 29.6.2020 werden alle Empfänger der NRWSoforthilfe2020 angeschrieben und gebeten, nicht benötigte Hilfen zurückzuzahlen. Dazu wird eine Berechnungshilfe mitgeschickt. Bitte auf den korrekten Absender noreply@soforthilfe-corona.nrw.de achten!  Bitte überweisen Sie jetzt nicht selbstständig zu viel erhaltene Soforthilfe-Gelder, sondern warten Sie auf das offizielle Schreiben mit einem Vordruck für die Berechnung.

Achtung! Das Land hatte das Rückmeldeverfahren zwischenzeitlich angehalten. Es hatten sich einige der Abrechnungsvorgaben als problematisch erwiesen. Ab Herbst 2020 wird das Rückmeldeverfahren mit verbesserten Abrechnungsmöglichkeiten wieder aufgenommen. Die Verbesserungen betreffen unter anderem Personalkosten, Stundungen und die Anrechnung zeitversetzter Zahlungseingänge.

Die Rückmelde-Frist ist einheitlich auf den 30. November 2020 verlängert. Eventuelle Rückzahlungen auf das in der E-Mail angegebene Konto der zuständigen Bezirksregierung müssen bis zum 31. März 2021 erfolgen.

Telefonische Auskunft 0211-7956 4995

Weitere Infos

Gibt es Unterstützung für gemeinnützige Organisationen?

Die NRW.BANK unterstützt gemeinnützige Organisationen mit dem neuen Förderprogramm „NRW.BANK.Gemeinnützige Organisationen“.

Das Programm „NRW.BANK.Gemeinnützige Organisationen“ bietet von der Körperschaftssteuer befreiten Einrichtungen zinsgünstige Förderdarlehen mit einem maximalen Zinssatz von 1,5 Prozent pro Jahr an. Es richtet sich an Stiftungen, Vereine und Verbände sowie sonstige gemeinnützige Organisationen unabhängig von der Rechtsform, der Größe oder des Trägers. So können hier beispielsweise neben stationären Altenhilfe- und -pflegeeinrichtungen auch Organisationen im Gesundheitswesen oder Frauen- beziehungsweise Mehrgenerationenhäuser und Kindergärten gefördert werden. Im Fokus stehen auch integrative Hotels und Restaurants sowie Inklusionswerkstätten.

Weitere Infos

Gibt es Stipendien für freischaffende Künstlerinnen und Künstler?

„Auf geht’s!" Das Stipendienpogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler
Mit einem umfangreichen Stipendienprogramm unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Künstlerinnen und Künstler dabei, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Epidemie fortzusetzen und ihre künstlerischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entfalten. Die Stipendien sollen helfen, begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren oder umzusetzen oder auch neue Vermittlungsformate zu entwickeln und auszuprobieren. Ziel ist der Erhalt einer lebendigen und vielfältigen nordrhein-westfälischen Kulturszene. 

Ausgeschrieben sind bis zu 15.000 Stipendien, die mit je 7.000 Euro dotiert sind. Bewerben können sich freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, deren Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen liegt und die ihre künstlerische Tätigkeit im Haupterwerb betreiben. Voraussetzung für die Antragsstellung ist eine aussagefähige künstlerische Biographie oder die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bzw. einem einschlägigen Künstlerverband sowie die Angabe von zwei Referenzen.

Eine Antragstellung ist bis zum 16.10.2020 möglich. Die Bewilligungen erfolgen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel, die ggf. auch vor Ende dieser Frist ausgeschöpft sein können. Die Anträge werden nach Eingang beschieden.

Weitere Infos
Telefonisch: 0211 4684 4999
 

Gibt es Unterstützung für Weiterbildungseinrichtungen?

Nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen, die nicht - wie die Volkshochschulen - kommunal getragen sind, können Hilfen aus Mitteln des Konjunkturpakets der Landesregierung beantragen. Damit sollen für die Zeit von März bis Ende Juni 2020 die Lücke zwischen den notwendigen Fixkosten und den erzielten Einnahmen der Einrichtung gemindert und dadurch entstandene existenzielle Härten aufgefangen werden. 
Die Förderung kann ab dem 22. Juli bei der Bezirksregierung Münster beantragt werden.

Weitere Infos

Gibt es Unterstützung für Inklusionsbetriebe?

Inklusionsbetriebe, die in Folge der Corona-Pandemie unverschuldet in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können nicht rückzahlbare Zuschüsse von bis zu 75.000 Euro erhalten. Für die Betriebe, die bisher keine der Soforthilfen des Bundes in Anspruch nehmen konnten, kann das neue Förderprogramm also eine Lücke schließen.

Die Corona-Hilfe für Inklusionsbetriebe wird im Rahmen des Landesprogramms „Integration unternehmen!“ als Billigkeitsleistung gewährt und in Zusammenarbeit mit den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe umgesetzt. Für Informationen und Antragstellung wenden sich interessierte Inklusionsbetriebe direkt an das für sie zuständige Inklusionsamt.

Weitere Infos

Gibt es Unterstützung für den Kultur- und Medienbereich?

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten.Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten. Die Förderprogramme im Rahmen von NEUSTART KULTUR laufen sukzessive an.

Weitere Infos


Mit dem Förderprogramm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN werden kleinere, auch ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen und Projektträger bei der Entwicklung digitaler Angebote unterstützt. Insgesamt elf Millionen Euro stehen für das Programm zur Verfügung, davon 10 Millionen Euro aus dem Zukunftspaket NEUSTART KULTUR. Ziel ist es, den Aufbau digitaler Infrastrukturen in Kunst und Kultur zu beschleunigen, um die Vielfalt und Sichtbarkeit kultureller Angebote gerade auch in und nach der Krise zu erhöhen.

Weitere Infos


Steuerliche Erleichterungen

Gibt es steuerrechtliche Hilfen für Unternehmen?

Um den Unternehmen eine weitere Liquiditätshilfe zu gewähren, sollen nach Abstimmung mit den Bundesländern u.a. folgende Hilfen gewährt werden:

  • Die Finanzämter können Stundungen von Steuerzahlungen gewähren, wenn eine erhebliche Härte darzustellen ist.
  • Möglich ist auch die Anpassung der Vorauszahlungen, wenn ersichtlich ist, dass die Einkünfte im laufenden Jahr niedriger sein sollten.
  • Ist ein Unternehmen direkt vom Coronavirus betroffen, wird bis Ende des Jahres 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge verzichtet.
  • Die Finanzverwaltung NRW setzt die Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen auf null.
  • Vorübergehend können absehbare rücktragsfähige Verluste des Jahres 2020 bereits jetzt in pauschalierter Form steuerlich berücksichtigt werden. 
  • Weitere steuerliche Maßnahmen zur Stärkung der Konjunktur beschloss der Koalitionsausschuss am 3.6.2020 in seinem Eckpunktepapier. Link siehe unten.

Muss ich unverändert Gewerbesteuer zahlen, wenn der Betrieb eingestellt oder eingeschränkt ist?

Die obersten Finanzbehörden der Länder haben am 19.03.2002 beschlossen zur Vermeidung von Härtefällen, Steuererleichterungen für Gewerbesteuerpflichtige zu gewähren.

Das zuständige Finanzamt kann nach § 19 Abs. 3 Satz 3 GewStG bei Kenntnis veränderter Verhältnisse hinsichtlich des Gewerbeertrags für den laufenden Erhebungszeitraum die Anpassung der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen veranlassen. 

Wenn Ihr Unternehmen nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffen von den Auswirkungen des Corona-Virus ist, haben Sie die Möglichkeit bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse, Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen zu stellen.
 
Wichtig ist, wenn die Festsetzung und Erhebung der Gewerbesteuer über die Gemeinde einbezogen wird, dann müssen Sie den Antrag bei der Stadtverwaltung stellen, in der ihr Betriebssitz ist. Andernfalls wird der Antrag bei dem zuständigen Finanzamt gestellt.
 
Wenden Sie sich bitte für weitere Informationen an das für Sie zuständige Finanzamt.

weitere Infos:


Branchenspezifische Anforderungen

Wie kann ich mein Online-Angebot und meinen Lieferservice in meiner Stadt bekannt machen?

Viele stationäre Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe im Kreis Recklinghausen nutzen zurzeit den Online-Handel verbunden mit einem lokalen Lieferservice. Oft unterstützen die städtischen Wirtschaftsförderungen und die Stadtmarketing-Initiativen diese Angebote durch Bündelung der Informationen. So können Kundinnen und Kunden zu Hause bleiben und dennoch die lokalen Geschäfte unterstützen.  

  • Die Stadtverwaltung Oer-Erkenschwick hat eine digitale Plattform veröffentlicht: Auf der Webseite www.oe-liefert.de finden Bürger-/innen eine Übersicht aller Geschäfte und Gastronomien in Oer-Erkenschwick, die derzeit im Stadtgebiet einen Lieferservice anbieten.
  • Gleich zwei Angebote hält die Stadt Gladbeck bereit. 

    Über das Portal www.mitten-in-gladbeck.de finden Gladbecker Bürgerinnen und Bürger Kontaktmöglichkeiten zu den Händlern, Fachgeschäften und gastronomischen Betrieben in Gladbeck Mitte und weiteren Gladbecker Unternehmen. 

    Auf www.wirsindgladbeck.de möchten die Stadt Gladbeck und weitere Kooperationspartner einen Überblick bieten, welche Unternehmen liefern oder ihre Produkte zur Abholung bereitstellen.

  • Auch in Haltern am See bieten Geschäfte und Gastronomiebetriebe in Kooperation mit lokalen Lieferdiensten ihre Waren oder Gerichte online an. Eine Übersicht findet sich in der Datenbank des Münsterland e.V. und bei den Betreibern des Portals www.haltern-liefert.de.
  • Die Stadt Recklinghausen verweist beim Thema Onlinehandel und Lieferdienste auf eine privatwirtschaftliche App der Agentur sitesmedia. Bei www.vestapp.de können sich Unternehmen kostenlos in verschiedenen Rubriken eintragen.

  • Das Quartiersnetzwerk für Herten möchte auf www.unser-quartier.de in Zeiten der Corona-Krise Gewerbetreibenden in der Innenstadt eine Plattform und den Bürgerinnen und Bürgern eine Orientierungshilfe geben, welche Läden online erreichbar sind.

  • Die Stadt Herten erwähnt zusätzlich noch ein Angebot der Firma Lenner Online Marketing (www.herten-liefert.de, www.marl-liefert.de, www.datteln-liefert.de, www.dorsten-liefert.de). Dort könne man seinen Lieferdienst kostenlos, nach Themen sortiert, eintragen.

  •  In Castrop-Rauxel informiert das Portal Castropolis darüber, welcher Anbieter derzeit welche Leistungen bereithält: www.castropolis.de.

  • Der DEHOGA NRW e.V. hat die Online-Plattform www.dein-lokal-nebenan.de gestartet. Sie richtet sich an alle Gastronomen mit Liefer- und Abholservices in NRW. Auf der Website und der dazu gehörigen App werden Angebote gastronomischer Betriebe gesammelt und in einer Landkarte für alle Gäste sichtbar. Der Service ist für Inserenten und Kunden kostenfrei.

  •  WDR 2 Lokalhelden: Im ganzen Westen wurden Onlineportale ins Leben gerufen, auf denen die Betreiber um Hilfe bitten können. Kunden können durch den Kauf von Gutscheinen oder indem Sie sich Essen nach Hause liefern lassen zum Lokalhelden werden. WDR 2 bietet eine Überblick unter www.wdr.de

  • Neudenker - Best Practice für Wege durch die Corona-Zeit: Unter diesem Titel berichten Unternehmerinnen und Unternehmer auf der Seite der IHK Nordwestfalen von ihren Problemen und davon, was sie unternehmen, um diese Zeit zu überstehen und anderen Menschen zu helfen.

Diese Liste der Plattformen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Gibt es für meine Stadt besondere Empfehlungen zum Betreiben eines Einzelhandelsbetriebes?

Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen ist gültig ab dem 01.10.2020.

Diese besagt, dass alle Handelseinrichtungen geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, und zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (§ 2 Absatz 3) zu treffen haben. In Einkaufszentren, „Shopping Malls“, „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen gilt dies auch für die Allgemeinflächen und die allgemeinen Sanitärräume. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen
 
Bei Fragen zur Umsetzung der Coronaschutzverordnung wenden Sie sich bitte an das zuständige städtische Ordnungsamt.

Einige städtische Ordnungsämter informieren die Einzelhändler darüber hinaus über die Einschränkungen und geben Empfehlungen zum Umgang mit der derzeitigen Situation:

  • Einen Überblick über Geschäfte die einen Mund-und Nasenschutz verkaufen gibt die Stadt Datteln auf ihrer Internetseite. Außerdem finden Ladenbesitzer einen Überblick über die geltenden Hygieneregeln und die Regelungen zu Geschäftsöffnungen.
  • Eine hilfreiche Linksammlung bietet die Stadt Recklinghausen für die ortsansässigen Unternehmen.

Gibt es vom Kreis Recklinghausen Hilfe zur Suche von Erntehelfern?

Das Jobcenter Kreis Recklinghausen bringt Landwirte, die Mitarbeitende suchen, und jeden, der interessiert und bereit ist, in der Landwirtschaft zu helfen, unkompliziert zusammen. Für die Vermittlung spielt es keine Rolle, ob jemand Arbeitslosengeld, Grundsicherungsleistungen oder keines von beiden bezieht. 

Das Team Landwirtschaft kümmert sich darum, dass kurzfristig Arbeitskräfte für die Landwirtschaft vermittelt werden können. Alle Landwirte, die Unterstützung benötigen, und alle interessierten Bürger, die Helfertätigkeiten übernehmen möchten, können sich direkt an das Team wenden. In einem weiteren Schritt klären die Mitarbeitenden, ob es Möglichkeiten gibt, die Beschäftigung mit Mitteln der Arbeitsförderung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter auch finanziell zu unterstützen. 

Das Team Landwirtschaft des Jobcenters Kreis Recklinghausen ist zentral für Anfragen und Angebote aus allen Städten des Kreises Recklinghausen wie folgt zu erreichen

Telefon: 02361 - 9384 4949

Wo kann ich als Betreiber eines Landwirtschaftlichen Betriebes weitere Hilfe bekommen?

Zur Unterstützung des Landwirtschaftssektors und der Gartenbaubranche existiert jetzt eine Info-Hotline unter der Rufnummer 0211 - 4566765 beim NRW-Landwirtschaftsministerium, die Betroffenen Orientierung bietet. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung, um Fragen zu beantworten oder weiterführende Hinweis zu geben.

Weitere Infos 
www.umwelt.nrw.de
 
Telefonische Auskünfte
0211 - 4566765

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf meinen Handwerksbetrieb?

Mit der jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Ausübung beruflicher Tätigkeiten unter besonderen Hygienemaßnahmen geregelt und immer wieder angepasst. Bitte informieren Sie sich deshalb regelmäßig über die für Ihre Branche zutreffenden Regelungen auf den Informationsseiten des Landes NRW.

Weitere Infos
www.land.nrw 
www.hwk-muenster.de

Telefonische Auskunft der Handwerkskammer Münster
0251 5203-555

Gibt es Hilfen für GEMA- und GVL Mitglieder?

Die flächendeckende Absage von Musikveranstaltungen und die Schließungen kultureller Einrichtungen sind für viele Musikschaffende existenzgefährdend. Der Vorstand und Aufsichtsrat der GEMA hat ein Nothilfe-Programm für GEMA-Mitglieder beschlossen, um die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie bestmöglich abzufedern. Komponisten, Textdichter und Musikverleger können finanzielle Unterstützung bei der GEMA beantragen.

Zum einen, können Mitglieder über den „Schutzschirm LIVE“ eine Pauschale in Form einer Vorauszahlung auf ihre künftigen Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten beantragen. Der Antrag kann über das Online-Portal für Mitglieder gestellt werden.
 
Zum anderen, hatte die Solidargemeinschaft der GEMA aus den Mitteln für soziale und kulturelle Förderung einen Corona-Hilfsfonds gebildet. Diese Gelder sind nun ausgeschöpft. Der Corona-Hilfsfonds ist geschlossen. Es können keine weiteren Anträge angenommen werden. Anträge, die vor dem 30.06.2020 gestellt wurden, werden bearbeitet.
 
Weitere Infos

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) zahlt an Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich oder kurz befristet beschäftigt tätig sind und Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, die Corona-Hilfe der GVL. Voraussetzung ist, dass die Antragsteller mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen haben. Anträge werden ausschließlich per Mail entgegengenommen: coronahilfe@gvl.de. Informationen und ein entsprechendes Formular finden sich auf der Website der GVL. 

Weitere Infos
www.gvl.de

Was müssen pferdehaltende Betriebe beachten?

Die vielen Reitvereine und Pferdehöfe im Kreis Recklinghausen stehen vor der Herausforderung, die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten und dennoch die Versorgung der Pferde im Rahmen der Grundbedürfnisse zu gewährleisten. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung haben einen Leitfaden entwickelt, der den Umgang mit den veränderten Rahmenbedingungen verdeutlicht. Er zeigt auf, wie eine konsequent an die Situation angepasste Organisation aller Abläufe in der Pferdebetreuung zu gestalten ist, damit die vom Robert-Koch-Institut formulierten Anforderungen an den Infektionsschutz gewahrt werden.

weitere Infos


Beratungskostenzuschüsse und Digitalisierung

Welche Möglichkeiten bietet das Beratungsprogramm "Förderung unternehmerischen Know-hows" (FuK)?

 
Das spezielle Programm zur Förderung der Unternehmensberatung für von Corona betroffene Unternehmen und Freiberufler ist ausgelaufen!

Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. 

Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Diese Module stehen Unternehmerinnen und Unternehmern weiterhin unverändert zur Verfügung.

Weitere Informationen 
www.bafa.de

Gibt es Zuschüssse bei der Schaffung eines Home-Office-Platzes für Mitarbeiter?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie passt das Förderprogramm „go-digital“ an die aktuellen Bedürfnisse der Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe an und fördert die Einrichtung von Home-Office Platzen. 

Die Betriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Home-Office-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. 

Hierzu zählen vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen Hardware. Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig. Das Förderprogramm sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor. 

Interessierte Unternehmen können sich an ein Beratungsunternehmen, das zur Durchführung des Programms autorisiert ist, wenden.

Konkrete Fragen zur Förderfähigkeit und Beantragung beantwortet der Projektträger, die EURONORM GmbH, telefonisch unter 030 - 97003 333

weitere Infos:

Ich möchte mein Unternehmen digitaler aufstellen, wo kann ich Hilfe bekommen?

Das neue Förderprogramm „Digital jetzt - Investitionsförderung für KMU “ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bezuschusst ab dem 7. September 2020 kleine und mittlere Unternehmen einschließlich des Handwerks sowie der freien Berufe die zwischen 3 - 499 Mitarbeitende beschäftigen. Finanzielle Zuschüsse gibt es für Investitionen in digitale Technologien sowie Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.Voraussetzung ist die Vorlage eines Digitalisierungsplans.

Weitere Infos
www.bmwi.de


Mit dem Programm Mittelstand Innovativ & Digital (MID) stärkt das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) darin, die Innovationskraft ihrer Betriebe zu digitalisieren und ihre Produkte, Dienstleistungen und Fertigungsverfahren digital weiterzuentwickeln. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie stellen viele KMU in Nordrhein-Westfalen vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Deswegen erhöht das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie vorübergehend die Förderquote für alle MID-Gutscheine.


Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ - Sonderprogramm 2020“ will die Landesregierung Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Der Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal zehn Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu zehn Millionen Euro kommen. Gefördert werden über einen Zeitraum von maximal sechs Monaten kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Wegen der großen Nachfrage hat die Landesregierung das Fördervolumen aufgestockt und die Einreichfrist um zwei Wochen verlängert: Bis zum 15. September 2020 können Projektideen beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Weitere Infos
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informiert über die zahlreichen Förder-/ und Finanzierungsmöglichkeiten zum Thema Digitalisierung. Außerdem unterstützt es, mit den Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren, bei der Frage „welche Technologien bringen mein Unternehmen voran?“.




Auf DIGI[X] können Unternehmen die passenden IT-Dienstleister, Berater für die Digitalisierung, Online-Händler, digitales Handwerk und weitere Dienstleister aus der Emscher-Lippe Region, die sie bei der Digitalisierung unterstützen, finden.

weitere Infos
www.digix.online




2. Videomitschnitte "Wir im Vest - Unterstützung für Unternehmen"


Wo finde ich die Videos der Reihe "Wir im Vest - Unterstützung für Unternehmen"?
Um eine weitere Möglichkeit der Beratung und Hilfestellung für Unternehmen zu bieten, die auch ohne den persönlichen Kontakt funktioniert, haben sich die Wirtschaftsförderung, das Startercenter, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit, die WIN Emscher-Lippe, Kammern und Kreditinstitute zusammengetan. 

Per Live-Stream standen die Experten in der Reihe „Wir im Vest - Unterstützung für Unternehmen“ auf dem Social-Media-Kanal Facebook zu verschiedenen Themenschwerpunkten bereit, griffen dort aktuelle Themen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen und Soloselbstständige im Kreisgebiet auf.

In der Mediathek finden Sie die Mitschnitte der bisher produzierten Sendungen. Die Reihe wird fortgesetzt, die Themen werden den aktuellen Entwicklungen angepasst.

Gerne können Sie uns Fragen zukommen lassen. Bitte senden Sie diese per Mail an wirtschaftsfoerderung@kreis-re.de




3. Wichtige Ansprechpartner


Wo kann ich als Unternehmer weitere Unterstützung und Hilfe bekommen?

Ansprechpartner in den lokalen Wirtschaftsförderungen

Wirtschaftsförderung der Stadt Castrop-Rauxel 
Ansprechpartner:
Herr Ratte (Tel.: 02305 106-2314)
Frau Metze (Tel.: 02305 106-2313)
Frau Abdioglu (Tel.: 02305 106-2325)

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Datteln 
Ansprechpartner:
Frau Brink (Tel.: 02363 107-269; E-Mail: cordula.brink@stadt-datteln.de)
Herr Huxel (Tel.: 02363 107-295; E-Mail: s.huxel@seg-datteln.de)

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Dorsten
Ansprechpartner:
Herr Schade (Tel.: 02362 66 34)

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Gladbeck
Ansprechpartner:
Herr Oermann (Tel.: 02043 99-243; E-Mail dietrich.oermann@stadt-gladbeck.de)


Wirtschaftsförderung der Stadt Haltern am See
Ansprechpartner:
Frau Lichter (Tel.: 02364 933-272) 

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Herten
Tel.: 02366 30 34 00


Wirtschaftsförderung der Stadt Marl
Ansprechpartner:
Herr Dr. Gehrke (Tel.:02365 99-2201; E-Mail: manfred.gehrke@marl.de)
Herr Nickel (Tel.: 02365 99-2792; E-Mail: wolfgang.nickel@marl.de)


Wirtschaftsförderung der Stadt Oer-Erkenschwick
Ansprechpartner:
Frau Husmann (Tel.: 02368 691-395)

 
Wirtschaftsförderung der Stadt Recklinghausen
Tel:. 02361 50-5050
E-Mail: wifoe@recklinghausen.de


Wirtschaftsförderung der Stadt Waltrop
Ansprechpartner:
Herr Tiessen (Tel.: 02309 930-230; E-Mail: burkhard.tiessen@waltrop.de)
Herr Paschek (Tel.:02309 930-353; E-Mail: thomas.paschek@waltrop.de)

Ansprechpartner in den Förderinstitutionen

Jobcenter Kreis Recklinghausen
Weblink: www.jobcenter-kreis-recklinghausen.de
E-Mail: kreis@vestische-arbeit.de
Ansprechpartner: Herr Schulte-Lünzum
Telefon: 02361 - 5825 200 


Agentur für Arbeit Recklinghausen

Weblink: www.arbeitsagentur.de
Telefonhotline: 0800 - 4 5555 20 (Arbeitgeber)* 


Unternehmen-Soforthilfe NRW
Weblink: www.land.nrw
Telefonhotline: 0208 - 3000 439 


Bundeswirtschaftsministerium
Weblink: www.bmwi.de
Telefonhotline: 030 - 18615 1515 


IHK Nord Westfalen
Weblink: www.ihk-nordwestfalen.de
Ansprechpartner: Herr Stein
Telefon: 0251 - 707 264 


Handwerkskammer Münster
Weblink: www.hwk-muenster.de
Telefonhotline: 0251 - 5203-555 


DEHOGA NRW
Weblink: www.dehoga-nrw.de
Telefonhotline: 02131 - 7518 220 


Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Weblink: www.lwl.org
Ansprechpartner: Herr Tölle (Telefon: 0251 591-8218)
Frau Volks (Tel. 0251 591-8411)
Herr Konopka (Tel. 0251 591-8136) 


Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Weblink: www.bmas.de