Youtube ID fehlt.

Inhalt der Seite

Vestisches Geburtsbäumchen

Im Rahmen des Vestischen Klimapaktes gibt der Kreis Recklinghausen seit zwei Jahren ein „Vestisches Geburtsbäumchen“ für jedes Neugeborene aus, das mit seinen Eltern im Kreis Recklinghausen wohnt. 2020 wurden so insgesamt 600 regionale Obstbäume an die frischgebackenen Eltern ausgegeben. 150 übrig gebliebene Bäume wurden zudem an Kitas im Kreis verteilt. 2021 haben 800 Eltern ein „Vestisches Geburtsbäumchen“ abgeholt. Die übrig gebliebenen Bäume gingen dieses Jahr an Schulen im Kreis Recklinghausen.

Auch im Jahr 2022 werden wieder „Vestische Geburtsbäumchen“ vom Kreis Recklinghausen verschenkt. Informationen dazu werden rechtzeitig auf der Homepage des Kreises, über Lokalzeitungen und Sozialen Medien bekannt gegeben. Die Verteilaktion findet jedoch auf jeden Fall gebündelt im Herbst statt, der optimalen Zeit zur Einpflanzung. Um ein Bäumchen ausgehändigt zu bekommen, benötigen die Eltern generell einen Termin zur Abholung und einen Nachweis über die Geburt des Kindes, aus dem hervorgeht, wann es geboren wurde und im Kreis Recklinghausen lebt. Das kann zum Beispiel der Mutterpass oder die Geburtsurkunde des Kindes sein. Die Aktion richtet sich auch an Eltern von Sternenkindern, die mit dem Bäumchen eine Erinnerung schaffen möchten.

Dieses Jahr hat als erste Familie Siebert aus Recklinghausen einen regionalen Apfelbaum für ihre neugeborene Tochter abgeholt. Genau wie ihr Bruder Rafael vor einem Jahr soll auch Baby Lily ein eigenes Geburtsbäumchen im Garten bekommen. „Rafael ist ein großer Apfel-Fan. Er liebt Äpfel und vor allem Apfelmus“, berichtet Mama Jessica. Ihr und ihrem Mann Dirk ist es wichtig, dass ihre Kinder lernen und verstehen, woher Lebensmittel kommen und wie diese entstehen. „Nicht im Supermarkt“, wie Jessica Siebert hinzufügt.

Erste Äpfel hätte der im letzten Jahr gepflanzte Baum auch schon getragen, doch der Opa, der sich mit Obstbäumen auskennt, riet dazu, den Apfelbaum im ersten Jahr all seine Kraft ins Wachstum stecken zu lassen. Darum hat die Familie die Knospen schon früh entfernt. „Wir hoffen im nächsten Jahr auf die erste richtige Ernte“, erklären die Eltern mit großer Zuversicht.